Was sagen Politik und Betroffene?

“Es gibt aus meiner Sicht keine Alternative zur L 361n.“ Heike Troles, Landtagsabgeordnete u.a. für Grevenbroich

„Den Bau der L 361n lehne ich ab. Die Kosten und der Eingriff in Natur und Landschaft stehen in keinem Verhältnis zu der Entlastungswirkung.“ Birgit Burdag, Ratsfrau der SPD in Dormagen

Es gilt, „den Sinn und Nutzen der L361n auf den Prüfstand zu stellen und in einer breiten gesellschaftlichen und politischen Debatte gemeinschaftlich auch über andere Lösungswege nachzudenken.“ Markus Schumacher, Vorsitzender der FDP Ratsfraktion Grevenbroich

„Die L 361n ist ein Anachronismus, die in der heutigen Zeit keine Daseinsberechtigung hat.“
Dirk Schimanski, Ratsherr der Grünen in Grevenbroich

„Ich habe mich im Landtag immer dafür eingesetzt, dass die Straße nicht gebaut wird, und werde dies auch künftig tun. Die Gelder wären für den Ausbau des ÖPNVs viel besser angelegt.
Walter Rogel-Obermanns, Ratsherr der Linken in Grevenbroich

„Ich halte es nicht länger für vertretbar, an der L 361n als einem Konzept der späten 70er/frühen 80er Jahre festzuhalten. Die Kosten und der Eingriff in Natur und Landschaft stehen in keinem Verhältnis zu der Entlastungswirkung.“
(Klaus Krützen, Bürgermeister der Stadt Grevenbroich, Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 14.11.2019)

„Der Staat kann nicht einfach immer mehr Straßen bauen.“
(Elfriede Sauerwein-Braksiek, Regionaldirektorin der staatlichen Autobahn GmbH Westfalen, Süddeutsche Zeitung 16.4.2021)

„Dieser kleine Flecken Natur an der Erft zwischen den vielen Städten und Industriegebieten rundherum muss erhalten bleiben! Der Weg an der Erft ist meine Lieblings-Laufstrecke und sie sollte nicht durch querenden Autoverkehr unterbrochen werden!“
Ute Herold (Kommentar zu unserer Petition)

„Lasst die wenige noch vorhandene Natur bestehen! Jede neue Straße zieht neuen Verkehr an. Dies begünstigt weiteres Artensterben. Deshalb müssen die wenigen noch verbliebenen Naturflächen erhalten bleiben.“
Petra und Wolfgang Isenrath, Hemmerden