Um kurzfristig bis mittelfristig die Verkehrsbelastung für die Anwohner der Durchgangsstraßen zu verbessern, wollen wir Energien bündeln und gemeinsam mit Pro-O Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung erarbeiten und umsetzen.

Hierzu ein Auszug aus dem entsprechenden Presseartikel:

Kapellener Bürgerinitiativen reichen sich die Hand und wollen gemeinsam die Verkehrssituation in Kapellen und Wevelinghoven verbessern

Der Verein „Rettet die Erftaue – Schutzgemeinschaft Kapellen-Wevelinghoven e. V.” und die „Bürgerinitiative pro Ortsumfahrung Kapellen-Wevelinghoven (pro O e. V.)“ haben sich gemeinsam an einen Tisch gesetzt, um die derzeitige Verkehrsproblematik aus den verschiedenen Blickwinkeln ergebnisoffen zu erörtern und über Möglichkeiten zu diskutieren, wie die unerträgliche Verkehrssituation in Kapellen und Wevelinghoven zu verbessern ist.

Die Gefahren an den Durchgangsstraßen sind längst bekannt: Lärm und Abgase machen krank und die Unfallgefahren steigen mit jedem Fahrzeug, das zusätzlich durch den Ort fährt. Die Vertreter der beiden Bürgerinitiativen waren sich darüber einig, dass schnell etwas geschehen muss, um die Verkehrssituation zu verbessern. Die beiden Vorsitzenden reichten sich die Hand und beschlossen zukünftig gemeinsam für die Verbesserung der Verkehrssituation zu kämpfen.
Gerhard Hoff, Vorsitzender des Vereins Rettet die Erftaue, und Wolfgang Esser, Vorsitzender von pro O hatten mit den Vorstandsmitgliedern ihrer Vereine darüber diskutiert, wie man gemeinsam eine Verkehrsberuhigung in den betroffenen Ortschaften herbeiführen kann. Es stellte sich heraus, dass die Meinungen beider Organisationen in vielen Punkten übereinstimmten. „Wir sind uns darüber einig, dass wir es gemeinsam schaffen können, die Verkehrssituation zu verbessern,“ sagte Hoff. Auch Esser war erfreut über den Konsens: „Gemeinsam sind wir noch stärker. Die politischen Entscheidungsträger sollten künftig die Forderungen unserer Vereine ernst nehmen,“ empfiehlt Esser.
Die Vertreter von Rettet die Erftaue und pro O beschlossen, gemeinsam einen Forderungskatalog aufzustellen, der dann den zuständigen Behörden (Stadt Grevenbroich, Landesbetrieb Straßen NRW, Bundesanstalt für Straßenwesen) vorgelegt werden soll. Ziel ist es, kurzfristig Verbesserungen zu schaffen, die die Verkehrssituation in Kapellen und Wevelinghoven entspannen können. Die Anwesenden verständigten sich darauf, in Kürze gemeinsam einen entsprechenden Maßnahmenkatalog zu erstellen, um diesen den Behörden zuzustellen.