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Überblick

Die Stadt hat mit einem Flächennutzungsplanänderungsverfahren die Grundlage für den Lückenschluss der L361n durch die Erftaue geschaffen. Diese als Variante II bezeichnete Landstraße ist nicht nur eine Ortsumgehung zur Entlastung der Bürger, wie die Kommunalpolitiker der Stadt Grevenbroich lange Zeit behauptet haben, sondern eine wichtige Verkehrsachse, die aus dem Kölner Raum in den Kreis Neuss und bis zum Flughafen Mönchengladbach führen soll. Weiterhin dient sie als Zubringer zur A 46 und soll diese entlasten, da sich „der Verkehr auf der A 46/A 540 teilweise auf die L 361 verlagern würde“. 

Die Flächennutzungsplanänderung wurde von der Bezirksregierung genehmigt und der Landesbetrieb Straßen, Niederlassung Mönchengladbach, mit der Planung der Straße beauftragt. Zur Zeit wird dort der Vorentwurf für die Straßenplanung erarbeitet. Mit der Fertigstellung des Vorentwurfes und der Landschaftspflegerischen Begleitplanung wird frühestens Ende 2009 gerechnet. 

Nach der Genehmigung des Vorentwurfes beginnt das Planfeststellungsverfahren. Dazu gehört auch eine Auslegung der Planunterlagen und die Möglichkeit der Bürger Einsicht zu nehmen. Jeder betroffene Bürger kann innerhalb einer bestimmten Frist seine Anregungen und Einwendungen zu der Straßenplanung abgeben.
Es ist wichtig, dass möglichst viele Bürger von dieser Möglichkeit Gebrauch machen!


Eine Variantendiskussion wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr betrieben, da der Verlauf der Straße für die Planungsbehörde im großen und ganzen feststeht.

In der Presse wird oft der Eindruck erweckt, dass der Straßenbau bereits nicht mehr abzuwenden ist. Das ist nicht der Fall! Es bestehen im Planfeststellungsverfahren Einwendungs- und Klagemöglichkeiten für die betroffenen Bürger. Es ist jetzt wichtig, die Öffentlichkeit über das kommende Verfahren zu informieren, damit die Gegner der Erftauenquerung ihre Einwendungsmöglichkeit nutzen!


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